Das Kolpinglied

1. S'war einst ein braver Jungesell,

er lebe ewig hoch die Welt durchzog.

Sein Name klingt so weit, so hell,

Sein Name klingt so weit, so hell,

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

2. Er machte Schuhe blank und fein,

als er die Welt durchzog.

Doch blieb sein Herz stets fromm und rein.

Doch blieb sein Herz stets fromm und rein.

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

3. Der Schuster ward ein Priester dann,

Gott war es, der ihn wog.

Hört, welch ein Werk er da ersann!

Hört, welch ein Werk er da ersann!

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

4. Er wollt' Gesellenvater sein,

das Handwerk liebt er noch.

Er gründet den Gesell'nverein.

Er gründet den Gesell'nverein.

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

5. Vater Kolping ehre jedermann,

der solch ein Werk ersann.

Ihr Brüder, reichet euch die Hand!

Ihr Schwestern, reichet euch die Hand!

Vater Kolping lebe hoch!

Vater Kolping lebe hoch!

 

 

Das Kolping-Grablied

1. Ein Gotteshaus steht zu Köln an dem Rhein,

dort lieget begraben wohl unter dem Stein

der Priester, der Vater, der Bruder, der Freund,

mit dem wir noch heute vom Herzen vereint,

mit dem wir noch heute vom Herzen vereint.

 

2. Er fragte nicht lang nach Woher und Wohin.

Zu helfen, zu raten, das stand ihm im Sinn.

Wen Lehre und Bildung trieb weiter hinaus,

der fand bei ihm Ratschlag und fand ein Zuhaus;

der fand bei ihm Ratschlag und fand ein Zuhaus.

 

3. Was einstens durch Kolping im Kleinen begann,

zog Hundert, zog Tausend und mehr noch in Bann:

wer täglich auf ́s Neue das tut, was er kann,

schließt gern ́ seinem Werk, unser ́m Bunde, sich an;

schließt gern ́ seinem Werk, unser ́m Bunde, sich an.

 

4. D ́rum Schwestern und Brüder im Land, in der Welt,

wenn schwer auch der Alltag, das Christsein euch fällt,

ihr seid nicht verlassen, ihr seid nicht allein,

mit Christus im Werk Adolph Kolpings vereint;

mit Christus im Werk Adolph Kolpings vereint!